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Garage am Hang bauen

Verantwortlicher Autor: Albert Urlberger Bogen, 18.10.2017, 13:20 Uhr
Presse-Ressort von: Albert Urlberger Bericht 5416x gelesen
Garage am Hang
Garage am Hang  Bild: photographee.eu (Fotolia)

Bogen [ENA] Jedes Haus braucht eine Garage – auch in Hanglage. Das bedeutet vor allem die richtige Planung und durchdachte Erdarbeiten. Da Bauland inzwischen sehr knapp ist, muss man sich damit zufrieden geben, was zur Verfügung steht – auch wenn es mal uneben wird.

Garagen am Hang haben ihre Vorteile. aber es ist natürlich klar, dass der Bau einer Hanggarage mit höheren Kosten als bei einer freistehenden Garage verbunden ist. Abgesehen davon haben Hanggaragen aber positive Seiten. Sie werden direkt in das Erdreich gebaut, wodurch es im Winter wärmer und im Sommer kühler ist. Dazu kommt noch, dass sich die Fläche über der Garage weiter nutzen lässt – wie etwa für eine Terrasse oder einen Dachgarten. Eine Hanggarage zu bauen, ist zwar kein leichtes Unterfangen aber Sie können mit einer durchdachten Planung sogar davon profitieren.

Bautechnische Merkmale von Garagen in Hanglage

Der Bau einer Hanggarage bedeutet in erster Linie zusätzliche Erdaushubarbeiten und Begradigung der hügeligen Fläche, damit Sie in Ihre Garage bequem ein- und ausfahren können. So eine Garage benötigt unbedingt verstärkte Wände und ein stabiles Dach, sowie professionelle Bewehrung für die hangseitigen Wände, damit sie dem starken Erd- und Wasserdruck problemlos Stand hält. Als Schutz vor Schimmelbildung empfehlen wir Ihnen zusätzlich eine passende Entlüftung zu installieren, so dass es im Innenraum immer trocken bleibt. Ansonsten passt sich die Konstruktion solcher Garagen in Breite, Höhe, Tiefe und Winkel der Hanglage an.

Einstöckige vs. doppelstöckige Garage

Eine einstöckige Hanggarage unterscheidet sich von einer herkömmlichen Garage eigentlich nicht. Das Schöne daran ist, dass es spezielle Fertiggaragen gibt, die auch bei Hanglagen gut funktionieren. Dabei können Sie Ihre Garage in den Hang so einbauen, dass Sie die übrig gebliebene Fläche beliebig nutzen können. Eine Doppelstockgarage ist eine gute Alternative, vor allem in sehr dicht besiedelten Wohngegenden, wo es einfach keinen Platz für mehrere Autos gibt. Mit einer Doppelstockgarage haben Sie dieses Problem nicht, weil in dieser Garage zwei Fahrzeuge übereinander geparkt werden. So eine Garage besteht aus zwei übereinander angeordneten Garagen-Einheiten, die von zwei unterschiedlichen Richtungen befahrbar sind.

Richtiges Fundament ist das A und O

Das geeignete Fundament ist beim Bau einer Hanggarage essentiell. Auch wenn Sie es in Eigenregie machen wollen, verzichten Sie unbedingt auf ein Punktfundament, weil es zu Setzungen und Rissen kommen kann. Viel besser sind dagegen eine ganz normale Bodenplatte oder ein Ringfundament. Eine Bodenplatte ist auf jeden Fall notwendig, wenn Sie sich für eine Garage aus Beton entschieden haben. Bei Holz- und Stahlbauweisen reicht in der Regel ein Ringfundament. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie einen Statiker zur Rate ziehen. Er kümmert sich um die nötigen Berechnungen, damit Ihre Hanggarage stabil und sicher steht. Der Bau einer Hanggarage ist dann absolut kein Hexenwerk

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