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Gesunde Alternativen zum ungesunden Zucker

Verantwortlicher Autor: Albert Urlberger Bogen, 26.01.2017, 13:27 Uhr
Presse-Ressort von: Albert Urlberger Bericht 4537x gelesen
Zucker ist ungesund
Zucker ist ungesund  Bild: Julien Tromeur (Fotolia.de)

Bogen [ENA] Das am meisten verbreitete und beliebteste Süßungsmittel, also Zucker - Saccharose, Kristallzucker, Haushaltszucker - gehört gleichzeitig auch zu den gesundheitsschädlichen Substanzen: nur ein Teelöffel Zucker enthält ca. 40 Kalorien. Wir nehmen täglich unglaubliche Mengen an Zucker zu uns.

Dieser übermäßige Zuckerkonsum kann, ohne dass wir es bemerken,im Endeffekt zu Fettleibigkeit, Karies, Magen-Darm-Reizung und zur koronaren Herzkrankheit führen. Zum Glück gibt es aber gesunde Zucker-Alternativen, durch welche man den ungesunden Zucker ersetzen kann. Aber auch hier gilt: Nicht jeder Zuckerersatz ist für jeden geeignet. Mit den nachfolgenden Infos finden Sie sicher das für SIE passende.

HONIG ist der bekannteste Zuckerersatz und hat im Prinzip fast genauso viele Kalorien (306 kcal pro 100 g) wie Zucker und ist deswegen nicht für Menschen geeignet, die Diät halten. Er enthält aber dafür Antioxidantien und Nährstoffe wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Jod, Kalium und Kobalt. Honig wird übrigens gerne in der Herbstzeit verwendet, da er das Immunsystem stärkt.

STEVIA ist eine ideale Pflanze, für Menschen, die auf Diät sind: Diese in Südamerika beheimatete Staude hat nämlich kaum Kalorien und ist bis zu 300mal süßer als Zucker. In der Lebensmittelindustrie wird Stevia als Pulver, Blätter sowie als frische Pflanze verwendet. Die unglaubliche Süßkraft verdankt sie den Steviolglycosiden, welche momentan Joghurts, Müslis, Getränken, Schokoladen und anderen Süßigkeiten zugesetzt werden dürfen. Vitamin C, Zink, Selen, Chrom, Eisen, Mangan, Silizium, Kalzium und Kalium, die sich in Stevia befinden, stärken das Herz, den Kreislauf und das Immunsystem.

XYLIT, Xylitol, Birkenzucker ist ein weißer, kristallener, natürlicher Süßstoff, welcher aus der Rinde der Birke hergestellt wird. Xylitol ist genauso süß wie der Haushaltszucker aber es hat halb so viele Kalorien. Aus medizinischer Sicht ist Xylitol eine wichtige Substanz, weil es den Blutzuckerspiegel langsamer als Weißzucker erhöht. Zu weiteren wohltuenden Eigenschaften von Xylitol zählen: • Wirksamkeit bei Pilzinfektionen • antibakterielle Wirkung • Verringerung des Risikos von der Entstehung von Osteoporose • Steigerung der Kollagenproduktion

SÜSSHOLZWURZEL: Der Süßholzwurzel-Extrakt ist bis zu 50 mal süßer als Zucker, wobei der Geschmack, welcher an Anis erinnert, gewöhnungsbedürftig ist. Menschen, die häufig Magenprobleme oder Entzündungen von Atemwegen haben, profitieren von dieser süßen Pflanze. Die Süßholzwurzel wirkt zudem lindernd bei Erkältungen. Durch den etwas eigenartigen Geschmack ist dieser Art nicht besonders beliebt.

AHORNSIRUP: Der Ahornsirup wird über die Löcher in der Rinde des Ahornbaumes gewonnen. Er enthält viel Zucker und Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Mangan und Kalium. Er ist weniger kalorienreich als weißer Zucker und Honig. Dieses Naturprodukt ist zusätzlich zum Verfeinern von Desserts wie Pfannkuchen geeignet. MELASSE ist ein brauner, zähflüssiger Sirup, der bei der Zuckerproduktion aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben anfällt. Melasse enthält viel Eisen und deshalb wird sie den Schwangeren oder Sportlern empfohlen. Mit Melasse lassen sich ebenso Backwaren, Tee oder Kaffee süßen.

Der AGAVENdicksaft stammt von Mexiko und wird aus dem Saft der Agave gewonnen. Der Hauptvorteil des Agavendicksaft ist Inulin – ein natürliches Probiotikum, welches das Funktionieren der Darmflora verbessert. Dieses Süßungsmittel senkt ebenso den Cholesterinspiegel, hat einen niedrigen glykämischen Index und ist reich an Ballaststoffen. Der KOKOISBLÜTENzucker repräsentiert alternative Süßungsmittel und ist an Mineralstoffen reich. Er wird aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen und zeichnet sich durch einen niedrigen glykämischen Index aus, was wiederum das Risiko für Diabetes oder Insulinresistenz erheblich minimiert. Der Kokosblütenzucker kann wie brauner Zucker verwendet werden und schmeckt dabei nicht nach Kokos, sondern nach Karamell.

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