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Haus voller Licht

Verantwortlicher Autor: Albert Urlberger Bolgen, 04.11.2015, 10:04 Uhr
Presse-Ressort von: Albert Urlberger Bericht 6092x gelesen
Bild lichter Raum
Bild lichter Raum  Bild: Fotolia - 3darcasdtudio

Bolgen [ENA] Damit das Haus vom Tageslicht maximal profitieren kann, muss man viele Aspekte beachten – verglaste Flächen alleine reichen nicht aus. Entscheidend für die optimale Gewinnung von Tageslicht ist die Ausrichtung des Hauses, der Grundriss sowie die Art der Fenster.

DIE AUSRICHTUNG: Ob das Haus wirklich hell wird, entscheidet in erster Linie die Orientierung des Grundstücks, d.h. die Lage der Einfahrt gegenüber der Sonne. Wenn die Straße an der nördlichen Grundstücksgrenze liegt, dann bekommen die Räume sehr viel natürliches Licht ab. Aus diesem Grund sollte: die Küche an der Frontseite des Hauses platziert werden, das Wohnzimmer mit Terrasse der Küche gegenüber liegen und das Schlafzimmmerfenster im Erdgeschoss auf der östlichen Seite eingebaut werden. Dieser Grundriss ist optimal bei Häusern mit einer relativ schmalen Fassade oder mit einer angebauten Garage.

Wenn die Straße aber östlich liegt, dann muss man auf der Fassadenseite Küche, Flur oder Wirtschaftsräume planen. Der Fassade gegenüber sollten dann das Wohnzimmer und die Terrasse liegen. Diese Lösung hat sich in breiten und nicht so hohen Gebäuden bewährt, weil man da besser Fenster ausarbeiten kann. Das nach Norden ausgerichtete Grundstück begrenzt erheblich den natürlichen Lichteinfall. Die Fassade ist in dem Fall mit viel Licht am Nachmittag versorgt, was für viele im Wohnzimmer als Störfaktor empfunden wird. Hier kann man nur die Wohnzimmerfenster auf der Hausseite platzieren, vorausgesetzt, dass das Grundstück ausreichend breit ist.

FENSTER – natürliche Lichtfülle: Typische Fenster, mit zwei oder drei Flügeln in Form von hohen Rechtecken werden sehr oft eingebaut, weil sie sich unkompliziert installieren lassen und relativ preisgünstig sind. Solche Fenster eignen sich wunderbar bei symmetrischen Grundrissen sowie für die natürliche Beleuchtung von Küche, kleinen Zimmern oder Wohnzimmer. Aneinandergereiht verleihen sie dem Gebäude Dynamik, sind modern und stellen eine ideale Ergänzung in großen Zimmern dar. Wie viel Licht durch das Fenster hereinkommt, hängt von der Breite der Rahmen, vom Profil und der Konstruktion des jeweiligen Fensters ab. Ein zweiflügeliges Fenster mit Pfosten verfügt über weniger Fensterfläche als solche ohne Pfosten.

Stilvolle Sprossenfenster sind eher in traditionellen oder traditionell konzipierten Häusern anzutreffen und geben ein gleichmäßiges Licht, welches aber verstreut ins Innere des Hauses gelangt. Je kleiner die Sprossenfenster, desto größer sind der Rahmen und die Sprossen, wodurch nicht so viel Licht ins Haus kommt. Panoramafenster im Gegensatz zu Sprossenfenstern ermöglichen einen maximalen Lichteinfall. Diese Fensterart wird in Wohnzimmern zur Gartenseite am meisten eingesetzt – so genießt man nicht nur die Sonnenwärme sondern auch einen schönen Anblick.

Eine effektive Ausleuchtung der Räume bieten ebenfalls Balkontüren. Früher waren Sie typisch in Wohnzimmern, heute sind sie eine gute Lösung in asymmetrischen Gebäuden, um zusätzliches Licht zu gewinnen. Im Dachgeschoss sind Dachgeschossfenster wahre Lichtspender. Sie geben sogar 20% mehr Licht als Fenster, die an horizontalen Wänden montiert werden. Die optimale Auswahl der möglichen Elemente sorgt für das richtige Ergebnis: Viel Licht in allen Räumen.

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