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Leinsamen als natürliches Heilmittel

Verantwortlicher Autor: Albert Urlberger Bogen, 04.04.2018, 14:30 Uhr
Presse-Ressort von: Albert Urlberger Bericht 5560x gelesen
Leinsamen
Leinsamen  Bild: Fotolia - Luis Echeverri Urrea

Bogen [ENA] Lein (Linum usitatissimum) ist eine Pflanze mit zahlreichen Vorteilen für unsere Gesundheit und Schönheit. Die Heilwirkung von Lein steckt in seinen Samen, welche unserem Körper viel Gutes tun. Er hilft z.B. bei Verstopfung und auch beim natürlichen Abnehmen.

Linum usitatissimum schützt vor vielen Beschwerden und Krankheiten. In der Naturheilkunde verwendet man sowohl ganze Samen als auch das Öl. Diese Wunderpflanze besteht vor allem aus: • Proteinen • Schleimstoffen • Sterolen • organischen Säuren wie Ascorbinsäure • Enzymen • Mineralsalzen (Magnesium, Zink, Eisen) • Öl • Vitamin E All diese Substanzen erfüllen bestimmte Aufgaben im menschlichen Organismus und halten ihn fit.

Lein spendet der Haut die nötige Feuchtigkeit

Ungesättigte Fettsäuren, die sich im Lein befinden, begünstigen auch die Funktion von Membranen und Interzellularräumen und verhindern somit den Wasserverlust über die Haut. Auf diese Weise wirdstets die optimale Hautfeuchte aufrechterhalten. Zusätzlich verbessert Vitamin E die Haut-Lipidbarriere und macht sie dadurch viel widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeitsverlust.

Lein kräftigt das Haar und hilft der Haut

Vitamine und Mineralstoffe sind eine gute Nahrungsquelle für die Kopfhaut und Haarzellen. Die Fettsäuren liefern dabei die passende Menge an Feuchtigkeit. Durch das Einölen mit Leinöl wird strapaziertes und trockenes Haar wieder weich und elastisch. Lein-Öl und andere Kosmetika mit Lein als Inhaltsstoff sind nicht nur gut für die trockene Haut, sondern sie helfen die Talgsekretion bei fettiger Haut zu reduzieren. Auf diese Weise werden die Poren und Mitesser nicht verstopft. Öl- und Fettsäuren aktivieren zudem den natürlichen Schutz vor UV-Strahlen, verhindern den Sonnenbrand und schonen die Haut vor vorzeitiger Alterung.

Leinsamen gegen Verstopfung und Bronchitis

Die in Leinsamen enthaltenen Phytohormone und Ballaststoffe haben einen hervorragenden Einfluss auf Verdauung und Darmperistaltik. Die Schleimstoffe wirken zusätzlich lokal erweichend, reizmildernd und einhüllend. Auf diese Weise wird das Darmvolumen gesteigert und dadurch der Stuhlgang reguliert. Heiserkeit, Husten, Schnupfen und Bronchitis – in all diesen Fällen ist ein Leinsamenaufguss empfehlenswert. Schleimstoffe in den Leinsamen mildern den trockenen Hustenreflex, während sie beim Husten mit Schleim die Reinigung des übriggebliebenen Bronchialsekrets übernehmen.

Lein reguliert den Cholesterinspiegel

Leinöl ist ein echter Wohltäter für das Herz- und Kreislauf-System. Lein-Sterole und ungesättigte Fettsäuren beseitigen blitzschnell den überschüssigen Cholesterinspiegel im Körper und halten somit das HDL – das gute Cholesterin - auf einem konstant hohen Niveau. Diese Säuren reduzieren zudem Risiko von Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzerkrankungen und können dadurch viele Risiken mindern.

Lein schont den Magen

Leinsamentee ist ein sehr gutes natürliches Mittel gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre. Da die Schleimstoffe mit einer dünnen Schicht die Schleimhäute der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm benetzen, minimiert es die aggressive Wirkung von Verdauungssäuren. Genau diese Eigenschaften helfen ebenfalls bei Sodbrennen und Magenschmerzen und helfen dem Magen bei seiner Arbeit.

Lein hilft auch, das Gewicht zu verlieren: Leinsamen verfügen über eine große Menge an Lignanen, die eine östrogenähnliche Wirkung aufweisen. Sie unterdrücken das Appetitgefühl und beschleunigen den Stoffwechsel im Körper. Sie unterstützen die Umwandlung der Nahrung in Energie statt in Fett und stimulieren die Zersetzung von Fetten.

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